Wenn Meister sprechen

 

Unregelmäßig bereiten meine Herzensschwester Anette Geib und ich uns die Freude zu channeln. Anette channelt verschiedene Wesenheiten. Unser Lieblingsgast ist Meister Graf von Saint Germain. Aber auch P’taah von den Plejaden oder Pallas Athena besuchen uns gerne. Die Wesenheiten aus einer anderen Dimension haben einen völlig anderen Blick auf unsere weltliche Ebene. Mit außergewöhnlicher Liebe und ungewohnt tiefem Verständnis geben sie uns wundervolle Einblicke, lassen uns eine andere Perspektive einnehmen und helfen uns mit ihrer Weisheit, uns in scheinbar schwierigen Momenten wieder zurecht zu finden und in eine Leichtigkeit und Heiterkeit zu kommen, die dem „Ernst der Lage“ die Schärfe nimmt.

 

Auf viele Fragen fanden wir in diesen Gesprächen Antworten. Manche haben uns nicht so sehr gefallen. Doch alles hat sich als großartige Unterstützung zu unserem Wohle herausgestellt. Immer wieder bitten wir um Methoden und Anleitungen, die uns helfen in unserer eigenen Bewusstseins- und Transformationsarbeit. Gerne möchten wir die Gespräche mit dir teilen. Vielleicht findest auch du gerade die Antwort, nach der du schon so lange suchst... ganz nach dem kosmischen Gesetz der Ressonanz.

Meine Interviewfragen liest du kursiv und orange geschrieben. Die gechannelten Antworten darunter in regulärer Schrift.

Ein Text / Zwei Monate

Aufgrund des Umfangs, wird auf dieser Seite immer ein Channeling für zwei Monate zu finden sein. Danach kannst du das Channeling gerne als PDF auf Anfrage erhalten.

Das aktuelle Channeling mit Saint Germain (zu Lesen bis Ende Juli 2021):

  • Von der Herausforderung der Veränderung
  • Von Schöpfertum und Seelenplänen
  • Von der Manifestation der Gedanken
  • Von Spiegelungen und Projektionen


Veränderungen begegnen

 

Neue Schritte bereiten uns sehr oft eine angestrengte und energiezehrende Zeit. Wie können wir solche Zeiten – wie zum Beispiel die jetzige Zeit - schneller und leichter durchschreiten?

 

„Schnell“ ist ein sehr irdisches Wort. In Wahrheit, oder in Wirklichkeit, gibt es keine Zeit. Und so mag dieses Wort einer Ungeduld entspringen, etwas gleich erreichen zu wollen. Doch wisse, auch ein Apfel der auf einem Baum hängt, benötigt eine gewisse Zeit, um reifen zu können. So verändere deinen Blickwinkel doch einfach und versuche diese Zeiten der Veränderung als eine Zeit der Reifung zu sehen. Je geduldiger du dir Zeit nimmst etwas reifen zu lassen und umso köstlicher und umso süßer wird hinterher die Frucht auch schmecken. So lege kein Augenmerk auf den Faktor Zeit, sondern vielmehr darauf, deine Schritte nach und nach zu setzen. Gehe von einem Ding mit Genuss zum nächsten Ding und wieder mit Genuss zum nächsten und so weiter. So wirst du auf einmal feststellen, in der Rückschau, wie unglaublich schnell die Zeit doch vergangen ist. Wie unglaublich schnell deine Schritte im Nachgang waren.

 

Das hört sich sehr leicht an. Unser Verstand malt uns jedoch gerade in solchen Zeiten gerne Phantasieszenarien und hält uns vom genussvollen Gehen erfolgreich ab. Dann höre ich oft solche Wünsche wie: “Ich will diesen Verstand endlich ausschalten.“

 

Diesen Verstand, den ihr so gerne ausschalten möchtet, ist für euch in dieser Welt notwendig, denn dieser Verstand bewahrt euch vor manchen Fehlentscheidungen. Mache ihn zu deinem Verbündeten. Bezirze ihn und begegne ihm oft einfach nur mit Humor. So wirst du merken, dass er nach und nach mit dir an einem Strang zieht.

 

Du sprachst vom genussvollen Gehen von einem Ding zum Nächsten. Wir Menschen verbinden damit einen Plan. Was ist der nächste Schritt, was der danach? Wie komme ich zum Ziel? Was ist überhaupt das/mein Ziel?

Nun ist es doch so, dass ihr euch einen Plan wünscht, der vom Augenblick eurer Geburt bis zum Augenblick eures augenscheinlichen Ablebens alles wunderbar darstellt, so dass ihr Sicherheit hättet  und diesem Plan einfach nachwandeln könntet. Doch würde das Spiel denn dann noch Spaß machen?  Nun ist es so, dass du dir diesen Plan selbst kreierst und er deshalb so spannend ist, da du die Entscheidungsmacht bei jeglichem Schritt hast. Dies ist das eine, das wunderbare. Dies ist aber auch gleichzeitzeitig für dich das unsichere und unbequeme, das du gerne, um es mit deinen Worten zu sagen, ausschalten würdest. So wäre es hier, um dir einen praktischen Rat zu geben, sinnvoll ein Blatt Papier und einen Stift zu nehmen und dir das Ergebnis deines Planes einmal aufnotierst und dann mit deiner Logik die dir innewohnt, tatsächlich ganz irdisch die nächsten Schritte herunterbrichst und zwar rückwärts. Und dann wird dir ganz klar, welche Schritte du gehen darfst.

 

Habe ich dich richtig verstanden? Ein jeder/eine jede plant und kreiert ihr/sein Leben selbst?

 

Ja, du hast das vollkommen richtig verstanden.

 

 

Schöpfertum und Seelenpläne

 

Können wir dann auch in die „Schöpfung“ eingreifen… vielleicht sogar manipulativ ohne dazu ermächtigt zu sein?

 

Ich möchte dir gerne mit einer Gegenfrage antworten: was ist einem Schöpfer unmöglich? Und du weißt, dass du die Schöpferin bist.

 

Ich bin die Schöpferin MEINES Lebens und die Augenzeugin fremder Schöpfungen? Bezeuge ich um mich herum die Schöpfung anderer Menschen, oder ist alles was mich umgibt meine Schöpfung?

 

Alles in deinem Leben, was dich betrifft, auch die Auswirkung, was DICH BETRIFFT, sind alles DEINE Schöpfungen. Doch deine Frage zielt darauf ab, ob du andere beeinflusst oder manipulierst. Dies ist in diesem Sinne nichts so, nein. Denn jede Seele, die mit dir in Kontakt kommt, jede Seele die diese Berührung mit dir, diese Überschneidung mit dir gewählt hat, hat dies selbst gewählt und ist dafür selbst verantwortlich und hat dieses quasi auch selbst erschaffen.

 

Ich möchte ein Beispiel nennen. Nehmen wir an ich bin Zeuge eines Unfalls. Eine Person zeigt keine Atmung mehr uns muss wiederbelebt werden. Die betreffende Person hat in einer Erklärung ausdrücklich verkündet, dass sie jegliche Maßnahme zur Wiederbelebung ablehnt. Ich leiste trotzdem Erste-Hilfe. Die Person lebt weiter… mit schweren körperlichen Beeinträchtigungen. Habe ich in diesem Fall in einen „Plan“ dieser Person manipulierend eingegriffen?

 

Ich mag dir hier zwei Wege geben. Der eine Weg ist, dass du eine solche Situation hast, die du nur beobachtest. Du bist also ein neutraler Beobachter und greifst nicht in diese Schöpfung ein.  Das ist wunderbar und richtig. Nun entscheidest du dich jedoch in die Situation einzugreifen, egal auf welche Art.  Auf direkter Art, indem du diesem Menschen hilfst oder auch auf geistige Art in dem du dich hier einschaltest. Der Weg dieses Lebens, dieser Seele, ist von dieser Seele selbst ausgesucht. Und so hätte es hier keinen Einfluss auf den Ausgang der Situation, wie sie dir erscheint. Egal wie du dich in diesen Momenten verhältst, es ist immer richtig.

 

Weil ich derzeit nicht den großen Zusammenhang überblicken kann?

 

So ist es.

 

Manifestation von Gedanken

 

Wo wir gerade beim Thema Schöpfung sind. Ich bemerke, dass sich meine Gedanken derzeit viel schneller manifestieren, als noch vor 20 Jahren. Kannst du uns dazu etwas sagen?

 

Nun ist es so, dass ihr energetisch eine Zeit habt, in der einerseits alles viel einfacher ist als bisher. Aber andererseits mit Vorsicht zu genießen ist. Dieses „Vorsicht“ möchte ich nicht missverstanden haben. Dieses „Vorsicht“ hat nichts mit Angst zu tun. Das Wort Achtsamkeit wäre hier wohl besser gewählt. Diese Zeit ist eine Zeit, der ihr mit großer Achtsamkeit begegnen dürft, denn eure Gedanken und eure Taten manifestieren sich zu diesen Zeiten immer schneller. So werdet ihr immer schneller Zeuge von diesen Dingen, die ihr so wunderbar erschaffen habt. Im Gegensatz zu früher tritt dies jetzt und jetzt immer schneller in Erscheinung. Schon immer habt ihr die Dinge ganz wunderbar selbst erschaffen. Doch die zeitlichen Abstände zu euren Schöpfungen waren oftmals so groß, dass ihr diese zeitlich gar nicht mehr einordnen konntet.  Und dies meine Liebe geht zu diesen Zeiten sehr viel schneller. Die Qualität wird durchlässiger. Die Qualität wird aber auch fordernder, weil sie viele Dinge aufdeckt. Weil viele Dinge sich nicht mehr zudecken lassen. Weil viele Dinge offensichtlich werden. Und dies ist eine Herausforderung, denn es erwartet von euch, dass ihr authentischer werdet, dass ihr authentischer lebt und dass ihr noch mehr zu euch steht meine Liebe.

 

Diese Zeiten der unmittelbaren Manifestation habt ihr schon gekannt. Doch sie sind euch abhanden gekommen. Diese Zeiten tauchen nun wieder auf. So erfolgt nichts Neues, sondern lediglich ein wunderbares „sich erinnern“ ein „rückerinnern“, dass jetzt durch diese Durchlässigkeit zu diesem Zeitalter die Samen, die ihr setzt und gesetzt habt, schneller zum Erblühen kommen. Und einige Dinge werden schneller blühen und andere benötigen ein wenig mehr Zeit, bis der Samen hier aufgeht und zu seiner ganzen großen Blüte erblüht. So wirst feststellen, dass viele Dinge dich erstaunen, weil sie sich jetzt schon zeigen und bei anderen Dingen wirst du hadern und wirst zweifeln. Weil es dir wiedermal zu langsam geht.

 

So lerne dann auch hier deine Ungeduld ein wenig liebevoll zu bezähmen. Denn würdest du einen Baum säen, so würdest du auch nicht, alle fünf Minuten oder zwei Tage den Samen wieder ausgraben um zu schauen, ob er wächst. So mag dir dieses Bild vielleicht als kleine Metapher helfen etwas geduldiger und damit aber auch ein wenig mehr ins Vertrauen zu gehen. Denn zu dem Thema Ungeduld möchte ich dir hier gerne noch etwas sagen. Ungeduld ist nämlich die Abwesenheit von Vertrauen.  Und wenn du Vertrauen hast, und du weißt es kommt etwas, dann gibt es auch keine Ungeduld mehr.

 

Ich sähe in meinem Garten die Samen voller Geduld und warte liebevoll auf ihr Keimen …..

 

… du darfst sie auch gießen….

 

Mit?

 

Mit Vertrauen. Vertrauen, dass deine Schöpfungen, was nichts anderes ist als Ursachen die du setzt, wachsen werden müssen. Eine Ursache, die von einem Schöpfer, der du bist, gesetzt wird, muss wachsen und muss gedeihen. Das Thema Vertrauen, darf in dir/in euch noch tiefer verankert werden.

 

"Dramen" im Aussen

 

Ich möchte gerne auf die „Dramen“ zu sprechen kommen, mit denen wir im Außen konfrontiert sind. Menschen, die sich bekriegen, Eltern die ihre Kinder misshandeln… Wie können wir gelassen und wohlwollend mit all diesen Dramen umgehen, die uns doch so berühren, denen wir aber untätig zusehen müssen.

 

Diese Frage lässt sich vielleicht nicht in diesem Sinne beantworten, wie du es dir ins geheim wünschen mögest. Denn es ist so, dass es wichtig ist, dass diese Dramen im Moment da sind. Diese Dramen, die ihr seht, die ihr erlebt auf diesem wunderbaren Planeten, sind Ablöseerscheinungen. Ich mag dir ein Beispiel geben. Stelle dir ein Topf mit Wasser vor und du kochst dieses Wasser. Und wenn dieses Wasser kocht um in einen anderen Aggregatszustand zu gehen, schlägt es viele Blasen. Es verändert sich und es schlägt Wellen, viele Blasen und sieht unstrukturiert, ungeordnet und wild aus um sich dann zu transformieren und Wasserdampf zu werden. Und so ist es auch mit diesen Wesenheiten, die dich begleiten. Mit diesen Menschen. Diese Dramen, die du siehst, dies sind endgültige Ablöseerscheinungen, die für diese oder jene Seele wichtig und notwendig sind. Es sind Erfahrungen, die sie sich ausgesucht haben, die sie machen möchten und machen wollen. Die dich natürlicher Weise schmerzen. So kannst du in diesem Sinne hier, so gerne du auch möchtest, nichts tun. Du kannst wohlwollen hinblicken und die Haltung einnehmen „das ist es das Spiel dieser Seelen, es ist nicht mein Spiel“. Und siehe, diese Aufgabe, die diese Seele sich gestellt hat, oder diese Seelen sich gestellt haben, werden sie auf ihre eigene Art und Weise lösen. Und du kannst sie unterstützen, indem du mit einer wohlwollenden und liebevollen Haltung diesen Wesen begegnest. Denn du kennst diesen Seelenplan nicht. Du weißt nicht, welch großartige und wunderbare Seele sich sehr oft in hässlicher Verkleidung, wenn ich es so formulieren darf, versteckt. Es ist schwer zu durchschauen. Und jede Seele hat einen göttlichen Ursprung und einen Plan. Und wenn du dies nun würdigen kannst hinter jedem Menschen, so gelingt dir ein milderer Blick. Und mit einem milderen Blick trägst du unglaublich viel zu einem Weltfrieden bei.

 

Du kannst dir vorstellen, dass es sehr schwierig ist, wenn wir Menschen das Ziel von Angriffen sind, mit denen wir nichts zu tun haben. Das heißt du rätst uns auch dann in Gleichmut und Liebe und Wohlwollen zu bleiben?

 

Ja, auch wenn es nicht die gewünschte Antwort ist. Das rate ich euch ja. Denn du kannst ein System nicht auf der gleichen Ebenen ändern. So kannst du niemals Krieg mit Krieg bekämpfen. Das ist eine Illusion, die seit Jahrtausenden nicht funktioniert. Sehr wohl kannst du aber Krieg mit Liebe bekämpfen. Wobei „bekämpfen“ ein nicht richtig gewähltes Wort ist. Aber du kannst dem Krieg mit Liebe begegnen, auch wenn das herausfordernd ist. Das mag ein Meisterstück sein. Möglicherweise auch dein Meisterstück.

 

Spiegelung und Projektion

 

Meister Saint Germain, kannst du mir in diesem Rahmen erklären was der Unterschied ist, zwischen Spiegelung und Projektion?

 

Projektionen sind Erwartungen, die du hast und auf eine andere Person oder Wesenheit projizierst. Das heißt, dass du erwartest, dass der andere Mensch sich so und so verhält, weil du dich so und so verhältst. Das ist eine Erwartungshaltung, die du hier hast. Und eine Spiegelung meine Liebe, soll dir etwas zeigen, was du auflösen und bearbeiten darfst.

 

Das heißt, wir projizieren und spiegeln gegenseitig immer?

 

Überwiegend, ja. In diesem Bewusstseinszustand in dem ihr euch momentan noch befindet mag ich das gerne so sagen. Mit erweitertem Bewusstsein wird auch das sich erübrigen und ihr werdet nicht mehr spiegeln und projizieren auf irgendjemanden oder irgendetwas.

 

Kannst du mir etwas dazu sagen, wie wir unterscheiden lernen, wann wir spiegeln und wann wir projizieren?

 

Eine Projektion wirst du auflösen können, wenn du frei von Erwartungen wirst. So kannst du auf jemand anderen projizieren, was du erwartest. Würdest du diese Erwartungen sein lassen und auflösen, so müsstest du nicht mehr projizieren. Und eine Spiegelung merkst du gelinde gesagt, wenn dich etwas am anderen aufregt, nervt und du es überhaupt nicht vertragen kannst. Dann meine Liebe, schaue bei dir näher hin und finde genau das, was dich nervt. Dann kannst du es ganz gut unterscheiden.

 

 

Ich bin Saint Germain. Ich liebe dich.