Achtsamkeitskurs - Woche 9

It's done

Neun Wochen hast du dich darin geschult achtsamer zu leben. Was ist dein Fazit aus diesen Wochen? Was hat sich verändert? Was ist dein stärkster Eindruck? In dieser letzten Woche ist es Zeit die vergangenen 8 Wochen zu reflektieren. Kannst du dich noch erinnern, wie du in diesen Kurs gestartet bist? Wenn du bis zu dieser Woche durchgehalten hast, dann ist das ein Meilenstein in deinem Leben. Du hast dich aus freien Stücken dazu entschieden diesen Kurs durchzuführen. Es war eine Entscheidung nur für dich. 

Und damit bin ich auch schon bei meinem letzten Gedanken zum Thema: Wenn du aufhörst, Dinge für andere zu tun oder für Geld oder Ruhm, sondern ausschließlich für dich selbst, dann beginnst du damit, dein ganz eigenes Leben zu leben. In der Verhaltensforschung nennt sich das "intrinsische Motivation". Wenn du nach deinen Bedürfnissen und deinem Wohlbefinden entscheiden lernst, wirst du körperlich und geistig genesen. Und weil wirkliches Wohlbefinden ausschließlich aus gelebter Liebe kommt, wirst du ein Quell der Inspiration und Freude für dein Umfeld sein und einen Beitrag zum Frieden in dieser Welt leisten. Überzogen, sagst du? Ich meine, nein.

Tipp 1: Tägliche Ich-Zeit

Nimm dich täglich mindestens 10 min. Zeit nur für dich. Pflege in dieser Ich-Zeit deine Achtsamkeitsrituale

  • Atmen
  • Body-Scan
  • eine Alltagsroutine ganz achtsam durchführen

Tipp 2: Such dir Gleichgesinnte

Auch Achtsamkeit macht in der Gruppe einfach mehr Freude. Suche dir Gleichgesinnte. Diese findest du z.B. in Yoga- und Meditationsgruppen, im Tai Chi oder Qi Gong.

Tipp 3: Urteile nicht

Geh aus der Beurteilung raus. Menschen sind nicht gut oder böse, dick oder dünn, schick oder schlampig. Das ist nur dein Denken. Betrachte die Dinge als das was sie sind: sie SIND. Wenn du dich in der Gegenwart einer Person unwohl fühlst, meide diese Person in Zukunft. Verurteile sie aber nicht. Schließlich fühlst DU dich unwohl, nicht die Person.

Tipp 4: Geh' regelmäßig in die Natur

Geh ab jetzt mindestens einmal pro Woche in die Natur. Verweile dort für mindestens 60 min. Stelle dir vor, die Natur nimmt alle Last von deinen Schulter. Der Wind weht sie einfach weg und verwandelt deine Schwere in Leichtigkeit. Atme die Natur. Tue nichts sonst. Lasse auch dein Handy aus.

Tipp 5: Sei dankbar

Führe ein Dankbarkeitstagebuch oder erinnere dich jeden Tag vor dem Einschlafen an drei Dinge, für die du an diesem Tag dankbar bist. Gelebte Dankbarkeit verändert dein gesamtes Leben. Denn nichts ist selbstverständlich. Nichtmal du selbst.

Tipp 6: lebe im augenblick

Lebe dein Leben einen Atemzug nach dem anderen und schaue was passiert. Erinnere dich immer: dein Atem ist deine Existenz und deine Verbindung zum Augenblick. Nichts ist real, nur der Moment deiner Atmung. Übe dich darin, immer öfter nur im Jetzt zu sein und nutze dazu deinen Atem.

Tipp 7: akzeptiere was du nicht ändern kannst

Betrachte dein Leben aufmerksam. Es wird Dinge geben, die du in diesem Moment oder generell nicht ändern kannst. Große und Kleine. Akzeptiere das. Höre auf darüber zu jammern oder überhaupt darüber zu sprechen. Nehme diese Dinge als unabänderlich an. Dann wird sich eine Veränderung einstellen.

Tipp 8: Erkenne Gedanken und Gefühle

Beobachte dich. Was denkst du so den Tag über? Was fühlst du? Erkenne, dass du nicht deine Gedanken und nicht deine Gefühle bist. Du hast Gedanken und Gefühle. Und dann beginne, nicht alles zu glauben was du denkst und zu leben, was du fühlst.

Tipp 9: Schaffe TV, Radio und Zeitung ab

Höre Musik, lies Regionalnachrichten um über Events und Regionales unterrichtet zu bleiben und schau ganz gezielt Filme im Kino oder im Internet. ABER: halte dich fern von Nachrichten. Ebenso von Werbung. Das alles zieht dich weg vom Augenblick, hinein in eine Welt, die gar nicht deine ist. Denk daran N A C H R I C H T E N - du sollst dich danach richten.
I N F O R M A T I O N - formt dich, wenn du sie unkritisch aufnimmst.

Tipp 10: gönne dir mehr Spaß

Erhöhe ab sofort deine Dosis Unbeschwertheit. Lache, singe, tanze, springe. Iss was dein Herz begehrt. Mach einfach mal etwas Unsinniges und vor allem: mach ganz oft etwas zum ersten Mal. Würze deine Unterhaltungen mit Humor. Verbringe Zeit mit verspielten und lustigen Menschen. Reinige dich selbst und dein Umfeld von Miesepetrigkeit und schlechter Laune. Das ist wie Gift, das sich schleichend im Körper ausbreitet. Lachen hingegen wie Lichtexplosionen, die deinen Körper in höchste Schwingung versetzen.

Und damit endet dieser Kurs. Ich sage DANKE. Mir hat es viel Freude bereitet diese 9 Wochen einer Hörer- und Leserschaft zur Verfügung zu stellen, die ich nicht kenne und nicht sehe. Ich weiß nicht, ob überhaupt jemand diesen Kurs verfolgt hat. Das ist aber auch nicht wichtig, denn ich habe es für mich getan und damit für dich!

 

Alles Liebe

Katja

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